Dienstag, 26. April 2016

Make-up Fails: Die 8 größten Schminkfehler

Nobody is perfect und beim Schminken kann auch wirklich ziemlich viel schiefgehen. Ich verrate dir 8 Schminkfehler, die jedes Mädchen und jede Frau macht - und natürlich auch, wie dir das Make-up Fails garantiert nie mehr passieren.


Die häufigsten Schminkfehler

Du schminkst dich meistens im Bad? Das ist schon der erste der häufigsten Schminkfehler: Denn das künstliche Licht verfälscht komplett das Ergebnis und macht es fast unmöglich, den richtigen Ton für die Foundation zu finden. Auch beim Lidschatten, Blush und Lippenstift scheint im Bad erst mal alles zu passen, ist dann aber im Tageslicht oft viel zu krass. Wenn du dein Make-up also nicht dem Zufall überlassen willst, schmink dich lieber in deinem Zimmer bei natürlichem Licht! 


Zu viel Puder

Viel hilft viel? Falsch gedacht, wie man hier wunderbar bei Miley Cyrus und ihrer missglückten Kinnpartie sehen kann. Puder mattiert zwar den Teint und kaschiert Rötungen und große Poren. Zu viel Puder kann aber fleckig wirken, und lässt dein Gesicht wie eine Maske aussehen. Auch bei Foundation und Liquid Make-up gilt: weniger ist mehr! Wenn du normale Haut hast, reicht es völlig, nur die T-Linie (Stirn, Nase, Kinn) mit Puder zu mattieren. Bei fettiger Haut und Mischhaut kaschierst du Unreinheiten am besten mit einer passenden, deckenden Gesichtspflege (z.B. von bebe Young Care) und einem Concealer. 




Zu viel Rouge

Ein Hauch Blush auf den Wangen lässt dich frisch und gesund aussehen. Außerdem kannst du mit der richtigen Schminktechnik deine Gesichtszüge ins beste Licht rücken bzw. kaschieren. Zu viel Rouge hat leider den gegenteiligen Effekt: Du siehst angemalt und im schlimmsten Fall ziemlich lächerlich aus. Nicht viel falsch machen kannst du, wenn du nur auf die Wangenknochen etwas Blush gibst.





Augenbrauen Fails

Danke Cara! Seit das Topmodel buschige Brauen salonfähig gemacht hat, ist beim Augenbrauenstyling (fast) alles erlaubt - außer fiese ,,Brauen-Balken``! Wenn du kleine Lücken in deinen Brauen hast, tupfe mit einem Brauenpinsel nur punktuell etwas Farbe auf und verblende sie. Wichtig ist, dass deine Brauen trotz Schminke natürlich wirken! 







Zu dunkler Kajal

Fast alle Mädchen verwenden schwarzen Kajal oder Eyeliner, dabei wirkt dieser oft hart und unnatürlich. Wenn du also keine Pandy-Augen schminken willst, sei vorsichtig mit dunklem Kajal: Besonders am unteren Lidrand und auf der Wasserlinie (dem Hautrand über dem unteren Wimpernkranz) verkleinert er das Auge und genau das will ja nun keiner! Natürlicher wirken warme Braun-Nuancen. Um den Blick zu öffnen ist auch ein weißer Kajal super!





Zu viel Mascara

Die perfekte Mascara zu finden, ist fast wie ein 6er im Lotto! Sie soll die Wimpern verdichten und verlängern, ohne zu verkleben - und zwar mit einem Tusch! Je mehr Schichten du nämlich übereinander aufträgst, umso unschöner wird meist das Ergebnis. Also besser einmal die Wimpern beherzt von unten in einer Zick-Zack-Bewegung bis zum Ende tuschen, damit solltest du jede Wimper einzeln erwischen!





Falsche Lippenstiftfarbe

Sei ehrlich: Wie oft hast du beim Lippenstift oder Lipgloss schon zu einer falschen Farbe gegriffen? Nur weil dir Kirsch-Rot gefällt, muss die kräftige Nuance noch lange nicht zu deinem Teint passen. Wenn du diese Grundregeln kennst, wird dir das in Zukunft nicht mehr passieren: Helle Hauttypen sollten zu sanften Lippenstiftfarben wie Rosé oder Abricot greifen, während zu dunkleren Hauttypen eher kräftigere Rot-, Pink- und Orange-Töne passen. Achtung: Schmale Lippen wirken mit einem dunklen Lippenstift noch dünner und knallrote Lippen lassen Zähne schnell gelb wirken. Besser sind hier warme Beerentöne! 


Zu viel Make-up

Last, but not least - die wichtigste Make-up-Regel: Beim Schminken entweder die Augen ODER die Lippen betonen! Beides zusammen wirkt angemalt und im schlimmsten Fall billig. Wenn du also einen pechschwarzen Eyeliner oder schimmernden Lidschatten wählst, trage auf deinen Lippen nur etwas transparenten Gloss auf. Und wenn du beim Make-up eher auf Nude stehst, ist ein pinker Lippenstift ein toller Hingucker!




Freitag, 22. April 2016

Wegweiser zum perfekten Teint

Die Basis für jeden Make-up-Look? Die richtige Grundlage! Ich zeige dir, wie du in fünf Schritten einen natürlichen strahlenden Teint bekommst - von der Pflege bis zum Highlighter.

Viele Wege führen zum ebenmäßigen Teint. Die meisten sind allerdings eher kompliziert, verlaufen über Umwege (drei Pinsel für einen Make-up-Look? Echt jetzt?) und hinterlassen letztendlich doch ihre Spuren in Form von bröckeligen Hautstellen oder Farbungleichheiten im Gesicht.

Nur fünf Schritte

Dabei sind es eigentlich nur fünf Schritte, die man gehen muss, um das eigene Hautbild etwas aufzuhübschen. Ich weise dir den Weg zum strahlenden Teint ohne Maskeneffekt. Los geht´s!

Reinigen - Noch 15 Minuten bis zum Ziel 

@ Shiseido, Philips, Nivea

Selbst dem teuersten Make-up wird es nicht gelingen, Hautschüppchen wegzuzaubern. Darum steht an erster Stelle die gründliche Reinigung. Aber Vorsicht: Wer zu aggressiven Produkten greift oder die Haut zu stark trocken rubbelt, riskiert rote Flecken und Reizungen, die später erst einmal wieder abgedeckt werden müssen. Darum am besten zu einem milden Produkt wie "Sanftes Reinigungsmousse" von Nivea, um 5 Euro, greifen. Es klärt die Haut und pflegt gleichzeitig mit Mandelöl. Mit einer Gesichtsbürste wie "VisaPure Essential" von Philips, um 130 Euro, geht es besonders gründlich. Übrigens: Wer sich abends sorgfältig abschminkt, tut schon heute was für den Strahle-Teint von morgen. Zum Beispiel mit den Reinigungstüchern "Pureness" von Shiseido, um 20 Euro, die die natürliche Schutzbarriere der Haut stärken.

Pflegen - Noch 12 Minuten bis zum Ziel

@ Biotherme, Clinique
In einem zweiten Schritt nährst und pflegst du die Haut nach Ihren Bedürfnissen. Für jeden Hauttylen gilt: Feuchtigkeit, Feuchtigkeit, Feuchtigkeit! Die Gelcreme "Aquasource Everplump" von Biotherm, um 45 Euro, stimuliert die hauteigene Hyaluronsäure-Produktion und lässt die Haut so direkt fester und frischer erscheinen. Wer die Haut intensiver pflegen möchte, trägt davor noch ein Serum auf. Zum Beispiel "Anti-Blemish Solutions" von Clinique, um 49 Euro, gegen Hautunreinheiten und feine Linien.

Kaschieren - Noch 10 Minuten bis zum Ziel

@ Bare Minerals, Artdeco
Gleiche jetzt Unreinheiten und Rötungen mit einem Abdeckstift aus. Zum Beispiel mit dem "Mineral Fluid Concealer" von Artdeco, um 16 Euro, mit lichtreflektierenden Pigmenten. Anschließend folgt ein Primer wie "Prime Time" von bareMinerals, um 29 Euro, der dafür sorgt, dass die Foundation später noch besser hält. Toller Nebeneffekt: Er nimmt überschüssiges Öl auf und mattiert so das Gesicht - die perfekte Basis für den vierten Schritt.

Ebnen - Noch 6 Minuten bis zum Ziel

@ Charlotte Tilbury, Jacks Beauty Line
Jetzt kommt der spannende Teil: Trage dein Lieblings-Make-up prätise auf - zum Beispiel mit dem Pinsel Nr. 10 von "Jacks", um 45 Euro, mit veganem Haar. Die "Magic Foundation" von Charlotte Tilbury, um 40 Euro, lässt sich besonders leicht verteilen und schützt die Haut vor UV-Strahlen. Achte dabei darauf, dass die Foundation auf deinen Hauttyp abgestimmt ist. 

Betonen - Noch 3 Minuten bis zum Ziel

@ Maybelline, Smashbox
Zum Schluss geht es ans Feintuning. Ein Rouge, zum Beispiel "Master Heat Blush Cosmopolitan" von Maybelline, um 7 Euro, zaubert schnell Frische ins Gesicht. Mit einem Highliter wie "L.A. Lights" von Smashbox, um 26 Euro, lassen sich schnell ein paar Akzente setzen - zum Beispiel unterhalb der Brauen. 

Samstag, 16. April 2016

Bye bye, Ansatz!

Du bekommst kurzfristig keinen Termin bei deinem Lieblingsfriseur und hast eigentlich auch gar keine Lust darauf, die Haare schon wieder färben zu lassen? Mit diesen fünf Tipps kannst du die nächste Coloration problemlos nach hinten verschieben. Die Leuchtkraft deiner Haarfarbe wird verlängert und der Ansatz ganz einfach vertuscht.




Verstärkung holen

Dur möchtest deine Haarfarbe intensivieren? Der "Color Conditioner" von John Masters Organics, um 30 Euro, über niche-beauty.com, frischt die Haarfarbe auf, verstärkt sie und schenkt zudem einen tollen Glanz - Deine Freundinnen werden glauben, du kommst direkt vom Friseur! Gibt es für unterschiedliche Haarfarben, unter anderem natürlich für Braun und Blond


Welcher Ansatz?

Spätestens zwei bis drei Wochen nach der letzten Coloration ist der Ansatz mit der natürlichen Haarfarbe deutlich erkennbar. Direkt zum Friseur springen oder selbst nachfärben? Weder noch! Das herausgewachsende Haar kann einfach übermalt werden. Zum Beispiel mit dem Ansatz kaschierenden Concealer "Root Blur" von John Frieda, um 18 Euro. Den Abdeckstift für die Haare gibt es in vier unterschiedlichen Varianten, die jeweils zwei Farbnuancen enthalten. Um den individuellen Haarton zu treffen, werden die Farben einfach miteinander vermischt und aufgepinselt. Aufwand? 5 Minuten.

Soft Styling

Generell gilt: Umso mehr die Haarstruktur aufgeraut ist, desto eher entweichen die Farbmoleküle und desto schneller verblasst die Haarfarbe. Ein Grund mehr, um besonders vorsichtig mit der eigenen Haarpracht umzugehen. Achte zum Beispiel beim Bürsten darauf, dass du nicht zu grob bist und verwende Bürsten mit Naturborsten oder weichen Noppen, z.B. die Paddle Brush von Aveda, um 30 Euro. Gleichzeitig solltest du auf aggressive Stylingprodukte mit Silikon verzichten, da sie ein Magnet für Schmutzpartikel sein können, die das Haar beschweren. Schonende und schützende Alternativen: "Spray-On Detangler" von Intelligent Nutrients, um 36 Euro, zum Entwirren der Haare, Hitzeschutzspray "Thermal Protection Spray" von Philip B. um 28 Euro und das Salzspray "Gurka" von L:A Bruket, um 21 Euro.


Trockenphase

Mit jeder Haarwäsche wird die künstliche Haarfarbe etwas schwächer. Vor allem heißes Wasser sorgt dafür, dass die Farbpigmente noch schneller entweichen, da es die Haarfaser besonders stark aufquillt. Versuche dein Haar also nicht öfter zu waschen als es wirklich sein muss. Eine gute Alternative: Trockenshampoo für eine kurzfristige Erfrischung, z.B. "Hair Powder Brownish" für braunes Haar und "Hair Powder Blondish" für blondes Haar von Bumble and Bumble, je um 45 Euro.




Sonnenschutz

Die UV-Strahlen der Sonne trocknen das Haar nicht nur aus, sondern bleichen auch die Farbe nach und nach aus. Glücklicherweise gibt es ganz einfache Schutzmaßnahmen. Wenn du bereits weißt, dass du viel Zeit draußen an der Sonne verbringen wirst, verwendest du am besten ein Shampoo oder einen Conditioner, der vor dem Sonnenlicht schützt, z.B. "Colour Protection Conditioner" von Aesop, um 20 Euro, mit schützenden Sonnenblumensamen-Extrakten. Praktisch für unterwegs: das Öl-Spray "Sunflower Color-Protect Shine Infusing Hair Oil Treatment" von Kiehl´s, um 30 Euro.